Der Garten

Barocke Gartenpracht| Fürst-Großprior von Nesselrode ließ um 1730 einen herrlich schönen Schlossgarten im Süden von Schloss Heitersheim errichten. Da sich eine barocke Residenz nicht auf das Schloss beschränkte, wurde auch die Schönheit der umgebenden Landschaft zum Garten mit einbezogen. So führten Blickachsen hinaus auf Weinberge, den Schwarzwald, die Rheinebene, bis hin zu den Vogesen am Horizont.

Der Schlossgarten folgte somit dem Ideal der Barockzeit. Auf einem absolut symmetrisch angelegten Parterre entstand ein auf die Schlossfassade bezogener Garten nach französischen Vorbildern und verzauberte die höfische Gesellschaft.

In der Zeit des Barock war der Garten nichts anderes als eine Fortsetzung des Schlosses im Grünen. Die perfekte Form und Symmetrie mit Beeten und Springbrunnen symbolisierte: Der Besitzer des Gartens herrscht über alles, auch über die Natur. Nach 1806 ließ mangelnde Pflege den Schlossgarten verfallen. Heute sind nur noch die Umfassungsmauern erhalten.
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Barocke Schnittkunst im heutigen Schlosshof.
Barocke Schnittkunst im heutigen Schlosshof.
Schlossgarten | © Jürgen Goebel
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